protect. there is no wind in geometrical worlds

Premiere: 12. November 2020 | 19 Uhr
weitere Aufführungen: 13. und 14. November 2020 um 19 Uhr


Eine hypnotische und spannungsgeladene Atmosphäre kreiert Inge Gappmaier in ihrem Tanzstück protect., in dem sie ein Duett mit sich Selbst inszeniert. Untermalt von einer eindringlich-unheimlichen Soundkulisse reflektiert die Tänzerin Fragen nach dem isolierten und narzisstischen Selbst und seiner Spiegelung in der digitalen Welt.

Im Zentrum von protect. stehen die digitale Selbstbeobachtung und die Differenz zwischen Spiegelbild, Virtualität und körperlicher Realität. Inge Gappmaier knüpft inhaltlich an Praktiken von Ich-Konstitution in sozialen Medien, Filterblasen und deren Algorithmen sowie Methoden der Selbstoptimierung in unserer Gesellschaft an. Was passiert mit dem konkreten Körper, wenn der Blick im eigenen Spiegelbild hängen bleibt? protect. bringt den Körper als Kontur zwischen Natur und Kultur in seiner Selbstbetrachtung auf die Bühne und stellt Fragen nach Schutzräumen, Kontroll- und Machtstrukturen sowie Einsamkeit und Dualität. Das Stück lädt ein in eine mehrdimensionale Welt von Geometrie, Akkumulation und Intuition einzutauchen.

Künstlerische Gesamtleitung und Tanz Inge Gappmaier
Dramaturgie Lisa-Marie Radtke, Stefanie Sommer
Sounddesign in Zusammenarbeit mit Zsolt Bodoki-Halmen
Lichtdesign und technische Leitung Robert Lässig
Fotografie Natali Glisic

Mit besonderem Dank an meine Familie, Stefanie Schiefermair, Fillimit@KoresponDance, Tranzit House und Reactor Cluj, Im_Flieger, Arbeitsplatz Wien und ttp WUK.

Eine Produktion von varukt und imagetanz/brut Wien.

Ursprünglich für 26. März 2020 im Rahmen des imagetanz Festivals geplant, wurde die Premiere von protect. there is no wind in geometrical worlds aufgrund von covid-19 auf Mitte November 2020 verschoben und wird im Studio brut in Wien stattfinden.

Teaser:

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