protect. there is no wind in geometrical worlds

Uraufführung als Online-Filmscreening
So. 17.1.2021 um 19 Uhr
brut Wien
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Da die Uraufführung des Stückes zwei Mal (März und November 2020) mit Punktlandung den Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Pandemie Covid-19 zum Opfer gefallen ist, wird diese vorerst als Online-Filmscreening seine Premiere feiern.

Eine hypnotische und spannungsgeladene Atmosphäre kreiert Inge Gappmaier in ihrem Tanzstück protect., in dem sie ein Duett mit sich selbst inszeniert. Untermalt von einer eindringlich-unheimlichen Soundkulisse reflektiert die Tänzerin Fragen nach dem isolierten und narzisstischen Selbst und dessen Spiegelung in der digitalen Welt.

Im Zentrum von protect. stehen die digitale Selbstbeobachtung und die Differenz zwischen Spiegelbild, Virtualität und körperlicher Realität. Inge Gappmaier knüpft inhaltlich an Praktiken von Ich-Konstitution in sozialen Medien, Filterblasen und deren Algorithmen sowie Methoden der Selbstoptimierung in unserer Gesellschaft an. Was passiert mit dem konkreten Körper, wenn der Blick im eigenen Spiegelbild hängen bleibt? protect. bringt den Körper als Kontur zwischen Natur und Kultur in seiner Selbstbetrachtung auf die Bühne und stellt Fragen nach Schutzräumen, Kontroll- und Machtstrukturen sowie Einsamkeit und Dualität. Das Stück lädt ein in eine mehrdimensionale Welt von Geometrie, Akkumulation und Intuition einzutauchen.

Künstlerische Gesamtleitung und Tanz Inge Gappmaier Dramaturgie Lisa-Marie Radtke, Stefanie Sommer Sounddesign in Zusammenarbeit mit Zsolt Bodoki-Halmen Lichtdesign und technische Leitung Robert Lässig Fotografie Natali Glisic

Mit besonderem Dank an meine Familie, Stefanie Schiefermair, Fillimit@KoresponDance, Tranzit House und Reactor Cluj, Im_Flieger, Arbeitsplatz Wien und ttp WUK.

Eine Produktion von varukt und imagetanz/brut Wien.



Uraufführung als Online-Filmscreening
17. Jänner 2021 | 19 Uhr
brut Wien

– abgesagt aufgrund der Pandemie covid-19 –
Uraufführung: 12. November 2020 | 19 Uhr
weitere Aufführungen: 13. und 14. November 2020 um 19 Uhr

– abgesagt aufgrund der Pandemie covid-19 –
Uraufführung: 26. März 2020 | 18 Uhr
weitere Aufführungen: 27. und 28. März 2020 um 18 Uhr